Mühle & Getreidelagerung

Mühle und Getreidelagerung

DIACELLITE NUTRI

Diatomaceous Earth  //  Terre Diatomée  //  Kieselguhr  //  E 551 //  SiO2

 Begriff :

Die Kieselguhr stammt aus mehr als 100 Millionen alten Meeres- und Binnenseeablagerungen. Diese besteht aus Einzeller-Mikroorganismen, die reines Silizium enthalten.

Die erste nachweisbare Verwendung der Kieselguhr stammt aus der Antiquität. Sie wurde als Schutz- und Lagerungsmittel der geernteten Getreide verwendet. Die Kieselguhr hat eine mechanische Vertilgungsvorrichtung gegen alle Parasiten.

Heute wird die Kieselguhr unter anderem als Insektenvernichtungsmittel benutzt. DIACELLITE NUTRI ist FiBL Bio für Tierfutter homologiert .

Wir haben uns für eine enorm hohe Qualität entschieden, dies zur Sicherheit für Benützer, Tiere und Alimente. Deswegen sind wir die N° 1 in Europa.

 Wie funktioniert die Kieselguhr :

 

Wenn wir die Kieselguhr unter dem Mikroskop beobachten sehen wir ein verblüffendes Vorgehen :

Messerscharfe Waffen !

Der Kontrollmechanismus gegen die Parasiten

Die zur Parasiten-Vertilgung gebrauchten chemischen Produkte sind schädlich für Mensch und Tier. DIACELLITE-NUTRI wirkt auf mechanische Weise auf die Parasiten ein, d.h. sie « verschneidet » die äussere Schutzhülle der Parasiten, was ein schnelles Austrocknen sowie den Tod verursacht. Da die Ausrottung der Parasiten auf mechanische und nicht auf chemische Art erfolgt, können diese keine Antikörper fabrizieren.

Wie verschiedene Forschungen ergeben haben, ist ein langfristiger und effizienter Schutz (mehrer Monate/Jahre), ohne chemische Ueberbleibsel, sowie die Qualität der Getreide und deren Lagerung gewährt. Die Kieselguhr gewährt eine absolute Sicherheit für die Konsumation.

Kein Giftigkeistproblem.

Welches sind die Unterschiede der KG DIACELLITE-NUTRI.  (KG = Kieselguhr)
 
• Die KG DIACELLITE-NUTRI besteht aus amorphem und nicht kristallinem Silizium.
• Die KG DIACELLITE-NUTRI hat für zwei wichtige Gründe eine hohe Qualität. Ihre Form sowie seine grosse Absorbtionskraft.

• Die KG DIACELLITE-NUTRI hat eine hohe natürliche Qualität die keine Veraschung braucht.
• Die KG DIACELLITE-NUTRI  ist 100 % biologisch, ist als Zusatz für Tieralimente sehr geeignet, nicht Krankeitserreger, umweltsicher für Mensch und Tier.

 

Silo 4

Doseur 3

 

Zum Schutz der gelagerten Getreide :

Von 0,05 bis 0,2 kg DIACELLITE-NUTRI pro gelagerte Getreidetonne ja nach Parasiten-Infektion. Siehe beigeleten

Dosiermassstab.

Streuen Sie mit einem Mehlsieb auf das Getreide, im leeren Silo sowie auf die Aussenwände, falls die Dosiermaschine unnötig ist.

Bestreuen Sie eine feine Schicht auf Boden, Hubstapler, auf Aufbauten sowie Keller.

5 bis 15 gr / m²

Mit der Pumpe SCIROCCO

 

Insekten und Schädlinge erzeugen eine Verschlechterung der Qualität der Körner, sowie verursachen Verunreinigung und Infektion. Diese ergeben Keimvektoren. Trotz verstärkter Bekämpfung scheint die Vertilgung dieser Keimzellen immer schwieriger und komplexer zu werden. Handelsverträge legen fest, dass in einem Getreidelos überhaupt keine lebende Insekten und Schädlinge vorhanden sein dürfen. 

Die meisten Insekten werden in zwei Kategorien eingestuft : die Käfer und die Schmetterlinge (Larven und Raupen) Die wichtigsten Schädlinge sind:

  • Die Käfer : der Kornkäfer (Sitophilus granarius) ; der Reiskäfer (Sitophilus oryzae) ; der Maiskäfer (Sitophilus zeamais)

Die Weibchen greifen das ganze Korn an und legen ihre Eier im innern des Korn ein. Die Larven entwickeln sich im Kern der Getreide (Weizen,    Gerste, Mais und Reis). Die optimale Temperatur zur Entwicklung der Eier ist zwischen 30 und 32° Celsius. Nach 24 bis 26 Tagen gibt es jeweils eine neue Insektengeneration. Die Käfer sind die am widerstandsfähigsten Insekten. Diese können sich aber bei einer Temperatur unter 12° Celsius nicht mehr reproduzieren. Eine Lagerung, drei Monate unter 5° Celsius, bewirkt den Tod der erwachsenen Insekte sowie deren andere Formen (Eier, Larven, Nymphen). Eine Lagerung bei tiefen Temparaturen bietet einen leistungsfähigen und natürlichen Schutz der Getreide.

In Frankreich finden wir diesen Käfer mehrheitlich südwärts der Loire. Sie ernähren sich hauptsächlich von zerkleinertem Getreide (Mehl). Die optimale Temperatur zur Entwicklung ist zwischen 32,5 und 36° Celsius, und der Lebenszyklus besteht zwischen 18 bis 25 Tagen. Diese Schädlinge sind am die Reproduzierfähigsten. Etwa 400 bis 600 Eier pro Weibchen.

  • Die Getreideplattkäfer  (Oryzaephilus surinamensis) ernähren sich ausschliesslich von Getreide in Mehlform. Die optimale Temperatur ihrer Entwicklung besteht zwischen 30 und 33° und erzeugt eine neue Generation in 20 Tagen. Unter 21° können sich diese nicht mehr entwickeln.
  • Die Getreidekapuziner (Rhizopertha dominica) : Diese sind vorwiegend in südlichen und wärmeren Gegenden vorhanden.  Die Kapuziner richten viel grösseren Schaden an als seine Larve , im Gegenteil anderer Insekten. Die erwachsene Kapuziner ernähren sich vom ganzen Getreidekorn. Das Korn wird mechanische verrieben bevor es konsumiert wird. Sie können sich in sehr hartem Korn entwickeln. (8 bis 9% Feuchtigkeit) Optimale Temperatur zur Entwicklung ist ca 34° und die Dauer ungefähr 25 Tagen. Unter 21° kann sich der Kapuziner nicht entwickeln.
  • Die Motte : Verschieden Mottenarten können sich mit Strohgetreide und Mais ernähren, die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) und die Kornmotte  (Nemapogon granella). Die Raupen verraten ihre Anwesenheit durch Seidenfaden, die bei grosser Infektion sehr leicht ersichtlich sind. Bei optimaler Temperatur von 30° dauert die Entwicklung nur 23 Tage. Unter 17° ist die Entwicklung nicht möglich.
  • Die Getreideschmetterlinge (Sitotroga cereallela). Die Raupe befällt das eingelagerte Getreide und den Mais, und ernährt sich zuerst mit dem Keim, dann mit dem innen des Korn. Bei grossem Befall  bewirkt dies eine Schwächung der Keimfähigkeit sowie übeträgt dem Getreide einen ranzigen Geruch. Die Entwicklung ist etwa 20 Tage, bei Idealtemparatur von 35°. Unter 15° ist die Enwicklung nicht möglich.
  • Die Staubläuse oder  Psocoptera sind kleine weisse Insekten, die in kleinen Mengen schlecht sichtbar sind.  Bei grösseren Mengen jedoch, ist ihre schädliche Wirkung sofort sichtbar. Wenn die Umwelt günstig ist, z.B. Feuchtigkeit von mehr als 15%, wimmelt es sehr rasch von Läusen, dies sogar bei niedrigen Temperaturen. Sie ernähren sich von Getreideüberbleibsel und können auch die Getreide- Hülle und Keime befallen.
  •  Cryptolestes ferrugineus, Trogoderma granarium, Tenebrioides mauritanicus

Unter Insektenvernichtungsmittel versteht man jegliche Substanz die zum Kampf gegen Anwesenheit und Entwicklung der Insekten und Schädlinge benutzt wird. Die Anwesenheit der Insektenvernichtungsmittel kann durch die Behandlung der Pflanzen während der Kultur (kleines Risiko), sowie bei der direkten Behandlung und Desinfektion der Getreide in den Lagerräumlichkeiten (grosses Risiko) stammen. Die Toxizität kann grosse Probleme generieren, falls diese die reglementierte Obergrenze überschreitet (LMR). Die LMR-Reglemente sind strenger als die toxikologischen Limiten 5  Nur gewisse aktive Stoffe sind für  Behandlung der gelagerten Getreide homologiert und deren drei sind Aktiv für Menschen: Pyrimiphos-méthyl, Deltamethrin sowie Chlorpyriphos-méthyl. Falls die Obergrenze LMR-Limiten gesenkt würde, werden grosse technische Probleme für Lagerung und Speicherung der Getreide in Europa auftauchen. Ebenfalls würden etwa 15 bis 20% der Getreide wegen Unvorschriftsmässigkeit verweigert werden.

Die Milben die am häufigsten in den gelagerten Getreide vorkommen, sind von verschiedener Art. Sie sind sehr klein (selten mehr als 1 Millimeter lang) und in Form von "lebendigem Staub" anwesend. Die ideale Temperatur zur Entwicklung der Milben ist um 25° Celsius sowie einer relativen Feuchtigkeit von 90 %, d.h. das Korn hat einen Wassergehalt von etwa 17 bis 18 %. Milben ernähren sich von Schimmelbildung, können aber auch feuchte Keime als Nahrung aufnehmen. Ihre Entwicklungsperiode ist sehr kurz, ca. 10 bis 12 Tage, bei Temparatur zwischen 23 und 25° und 17 % Feuchtigkeit. Die Milben haben eine schlechte Anpassungsfähigkeit bei trockenem Getreide, was bei einer Lagerung mit guten Verhältnissen zur Nichtentwicklung der Milben führt.

 

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Datum der letzten Aktualisierung: 16/08/2017